My Vision, my future

My girlfriend dumped me years ago, and i could not get over it for a very long time. My mind kept going back to that moment of deep pain, the moment i realised, that its over, that she didn’t love me anymore. In my head, i was still in that moment. it was like i was conditioned to feel lovesick. After a while i started to realise, that other memories of sad moments of my life, such as missed opportunities and failures also haunted my mind uninterruptedly. My thoughts were cycling through the past like a hamster running in a wheel. A shrink would have attested a depression, but i could not afford one. I lost my job and some of my friends. The ones who had little free time and many professional connections. I did not do much during the day, slept in and stayed up late to play games online, which really just bored me. That went on for a while. Being unemployed I had to show up at the job agency from time to time. I ended up in a programme for further education. My motivation was not what drove me to do it, but i did it, secretly knowing that any change will do me good. And it did. I met new people and learned new things. I grasped differing perspectives on conditions of life that were similar to my own. And slowly, very slowly i gained new confidence. I noticed, that i was good at many things, that people were even envying me for the way i think and speak. I never wanted to be anything in particular. Things always came with to me with ease, and what didn’t come easily i tended to ignore.

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This time is now over. I want to have dreams and i want to have to fight for them. Is a life without struggle even worth living? I am and always was a writer. A person that observes and takes mental notes of the surroundings, the characters and conditions. Someone who expresses their thoughts and oberservations in a straight manner, precise and unadorned. I am not saying that i am a good writer. That is not the point at all. Rather, i tell myself today you don’t need to be good at something to do it. But you do need to do something to get good at it!

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Microsoft Office 365 vs Google G Suite

Die Verwendung von cloudbasierten Software Suites ermöglicht es Ihnen, Kosten bei der Verwaltung von Softwarelizenzen, Installationen, dem Betrieb einer IT-Abteilung und vielem mehr zu sparen. Alle Ihre Daten werden in der Cloud gespeichert, was den Zugriff auf Dateien von überall und mit jedem Gerät erleichtert. Das ist ideal, wenn Sie ein nicht lokales Unternehmen betreiben oder häufig unterwegs sind, während Sie Ihre Online Präsenz verwalten. Das Risiko eines serverseitigen Ausfalls ihres SaaS (Sofware as a Service) ist relativ gering.

Office 365

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Das Office Paket von Microsoft ist der unbestrittene Marktführer. Viele Unternehmen setzen auf Microsofts altbewährte Office Programme, die jetzt cloud – basiert sind.

Sicherheit

Office 365 ermöglicht es, die Multifaktor-Authentifizierung für alle Benutzerkennwörter zu aktivieren. Es werden auch eigene KI-Tools verwendet, um die Arbeitsgewohnheiten der einzelnen Benutzer zu analysieren, um verdächtige Aktivitäten zu erkennen und sie zu melden, wenn etwas aus dem Rahmen fällt.

Vorteile

Die traditionsreichen Offline Programme Outlook, Word, Excel und PowerPoint funktionieren einwandfrei, auch offline mit automatischer Cloud – Synchronisation sobald verfügbar. Diese Desktop Programme sind auf Windows PCs in der Regel vorinstalliert.
1 TB Cloudspeicher pro Benutzer ist in allen Paketen verfügbar.
Eine Outlook E-Mailadresse mit eigenem Domain Namen (z.B. Office@meinefirma.de) und bis zu 400 E-Mail-Aliasnamen sind inkludiert.

G Suite

GsuiteApps

G Suite ist eine cloud – basierte Office- und Kollaborationslösung für Unternehmen. Gegenüber den kostenfreien Google Apps, wie Gmail, Google Calendar usw. ist sie speziell für zahlende Unternehmenskunden vorgesehen und bietet einen größeren Leistungsumfang.

Sicherheit

Bei G Suite gelten die allgemeinen Google Sicherheitsvorgaben, wie HTTPS (Hypertext Transfer Protocol Secure) für alle Übertragungen zwischen Nutzern und G Suite-Diensten und Perfect Forward Secrecy (PFS). Darüberhinaus wird auch die Nachrichtenübertragung mit anderen Mailservern über Transport Layer Security (TLS) verschlüsselt.Für die Validierung verwendet Google 2048-Bit-RSA-Schlüssel zum Schutz der E-Mail-Kommunikation, wenn E-Mails an Empfänger, die ebenfalls TLS verwenden, senden oder empfangen.

Vorteile

Die Einrichtung von G Suite ist ohne IT Kenntnisse möglich.
Bei G Suite ist alles aus einem Cloud-Guss, nicht wie bei Office 365 ‚modular‘ mit verschiedenen Bereichen (Azure, SharePoint und Exchange Server).
Die Kollaborationstools sind sehr ausgereift und intuitiv im Handling, z.B. kann man mit Google Calendar und Google Keep leicht Aufgaben, To-Do-Listen, Ereignisse und Terminpläne erstellen, und mit dem Team oder einem Kunden irgendwo auf der Welt teilen.
Es gibt Offline-Versionen einiger Anwendungen, die im Browser laufen. Die Offlinefunktionalität ist jedoch sehr eingeschränkt, und im Bedarfsfall muss eine Datei manuell zur Offlinebearbeitung freigegeben werden.
unlimitierter Cloud Speicher für Business und Enterprise Pakete ab fünf Benutzern
Gmail for Business bietet E-Mailadressen mit eigenem Domain Namen (z.B. Office@meinefirma.de) und bis zu 30 E-Mail-Aliasnamen.
Viele G Suite Apps sind vorinstalliert auf Android Geräten.

 

Fazit

Office 365 ist für große Firmen nach wie vor die # 1 in Sachen Office und das auch im Zeitalter der Cloud. Die altbekannten Office Programme Word, Excel usw. sind in ihrem Funktionsumfang bisher nicht übertroffen. Für kleinere Unternehmen ist G Suite jedoch eine ernsthafte Alternative, vorallem die Kollaboration ist einfacher und intuitiver, da sie von vornherein eingeplant wurde.

 

Der Begriff Rasse / race

Der Begriff Rasse wird in der heutigen Forschung kaum noch verwendet, weder in der Biologie, noch in der Soziologie. Es ist ein absoluter Faux-pas des EU-Parlaments mit der DS-GVO einen Rechtstext zu verabschieden, in dem dieses Wort verwendet wird. Es gibt darin einen Zusatz, doch der macht es auch nicht besser: „Diese personenbezogenen Daten sollten personenbezogene Daten umfassen, aus denen die rassische oder ethnische Herkunft hervorgeht, wobei die Verwendung des Begriffs „rassische Herkunft“ in dieser Verordnung nicht bedeutet, dass die Union Theorien, mit denen versucht wird, die Existenz verschiedener menschlicher Rassen zu belegen, gutheißt.“ Forscher ziehen es vor, den Begriff Ethnizität zu verwenden. Das heißt im Wesentlichen gibt es keinen Unterschied zwischen Rasse und Ethnizität.
In der Vergangenheit gab es Unterschiede zwischen und Rasse und Ethnizität. Experten basieren Rasse in der Regel auf Ausprägungen des Phänotyps wie Hautfarbe, Haarfarbe oder Form der Nase. Während Ethnizität eher in die soziale und kulturelle Kategorie fällt, betrachten sie zum Beispiel bestimmte Arten, die das gleiche Verhalten haben, als Angehöriger derselben Ethnizität. Vgl.: “As Biologist Daniel Blackburn (2000) explained, all of the popularly used physical features to define races show gradients of distribution within population groups within which sharp distinction cannot be drawn. Despite obvious physical difference between people from different geographic areas, most human genetic variation occurs within population. Michael Bamshad and Steve Olson have explained individuals from different populations are, on average, just slightly more different from one another that are individuals from the same population.” (Martin N. Marger 2012: Race and Ethnic relations)
Ergo ist das Rassismus, liebes Europa-Parlament. Im Allgemeinen wird Rassismus als Ideologie aufgefasst, als Weltanschauung die einem Teil der Angehörigen der eigenen Spezies, Homo Sapiens, weniger Wert beimisst. Und zwar aufgrund von dem eigenen Urteil nach unveränderlichen Eigenschaften und Merkmalen. Die betroffenen Eigenschaften sollten dem Verständis des Begriffes Rassismus wortgetreu als ,Lehre der Rassen‘ ausschließlich in der Sphäre der Biologie zu finden sein. In Wirklichkeit ist die Sphäre der Kultur ebenso betroffen. Innerhalb der Biologie ist der Begriff Rasse in früheren Jahrhunderten als Hyponym von Art, d.h. die Unterkategorie von Art, welche selbst die Unterkategorie von Spezies ist, verwendet worden. Ab dem 20. Jahrhundert verschwand der Begriff aus dem naturwissenschaftlichen Duktus, einerseits weil ihm die Ergebnisse der genetischen Forschung seine empirische Grundlage entzogen, d.h. es findet sich keine genetische Evidenz für die Existenz von Rassen, weder bei Tieren noch bei Pflanzen. Die natürlich auftretende Diversifizierung innerhalb einer Art nennt man heute „genetische Variation“. Andererseits, weil der Begriff in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vermehrt zur Unterscheidung von Menschengruppen politisch instrumentalisiert wurde, und dadurch einer Bedeutungsverschiebung unterlag. Auf den Menschen bezogen nimmt der Begriff völlig neue semantische Bereiche in Anspruch. Es sind nicht mehr biologische, wissenschaftlich klar ersichtliche Unterschiede zwischen Gruppen von Menschen, die den Rassenbegriff konstituieren. Es sind Zuschreibungen, Mutmaßungen auf Grundlage erfahrbarer Differenzen, wie Aussehen, Sprache oder kulturell motivierter Handlungen. Es lässt sich ein ontologischer Unterschied zwischen den tatsächlichen biologischen und kulturellen Besonderheiten eines Menschen und deren subjektiver Sortierung und Filterung verbunden mit einer affektiven Beurteilung feststellen. Rassismus ist eine Weltanschauung nach der Menschen in verschiedene Klassen eingeteilt und diese Klassen einer Hierarchisierung unterzogen werden. Folgerichtig ist der Begriff Rasse konstruiert, was eben nicht bedeutet, dass sich keine Entsprechung innerhalb der erfahrbaren Realität finden lässt. Die Konstruktion von Rasse ist nicht völlig aus der Luft gegriffen. Sie basiert auf einer zutiefst menschlichen Interpretation der erfahrbaren Wirklichkeit, welche sie ralionalisiert und organisiert. Eine rassistische Theorie kann daher stringent, logisch und vorallem einleuchtend erscheinen.
Die Rassenkonstruktion hat in den Worten des amerikanischen Soziologen Robert Miles ihre ,,praktische Adäquanz“ (Miles 2000: 24). Die rassistische Ideologie stützt sich auf die kognitionswissenschaftlich belegbare Tatsache, dass der Mensch dazu tendiert, das Chaos der wahrgenommen Realität zu sortieren, zu simplifizieren und in einen überschaubaren Bezugsrahmen zu setzen. Mit anderen Worten: der Rassismus hilft dabei, sich in einer Welt unendlicher Unterscheidbarkeit und absoluter Beliebigkeit zu orientieren und handlungsfähig zu sein. Eine geeignete deskriptive Basis für diese Annahme ist die in der Psychologie und der Linguistik prominente Prototypentheorie nach Eleanor Rosch: für gewöhnlich gemeinsam auftretende Merkmalsmuster, wie beispielsweise die Bündelung der Merkmale starke Hautpigmentierung, nicht deutsche Muttersprache und eine sozial niedrig bewertete Erwerbstätigkeit, prägt sich der Mensch als ideale Vetreter für die Klassen oder Kategorien ein, nach denen er die erfahrene Umwelt einteilt. Entscheidend bei diesem Vorgang ist die Annahme, dass jede dieser Klassen sich vorrangig an ihrem idealen Vertreter, ihrem Prototypen orientiert. Die Grenzen zwischen den Klassen sind in Wahrheit unscharf, d.h. sie können sich überschneiden, ein weniger prototypisches Objekt könnte gewissermaßen gerade noch beiden von zwei angrenzenden Klassen zugewiesen werden.
Dieser Erklärung nach wäre Rassismus sozusagen inhärent menschlich, ein Produkt seiner Kognition und Sozialisierung. In der Literatur herrscht allerdings Uneinigkeit über diesen Punkt. Viele AutorInnen vertreten eine anders gerichtete Sichtweise, die einen organischen Zusammenhang zwischen Rassismus, Produktionsverhältnissen und gesellschaftlicher Organisation im Nationalstaat postuliert.
Der naive Realismus, nach dem Rassismus schlicht die abwertende Einschänzung real existierender biologischer und kultureller Kategorien darstellt, wird in post-marxistischen Theorien entlarvt und abgelegt. Begriffe wie ‚Rasse‘ und ‚Ethnie‘ sind selbst künstliche und falsche Vereinheitlichungen einer damit nicht fassbaren empirischen Diversität. Dieser Punkt stellt eine entscheidende Wende in der philosophischen Auffassung von Rassismus dar. Denn ist die menschliche Wahrnehmung nicht deckungsgleich mit der Realität, wie die KritikerInnen des naiven Realismus postulieren, so ist bereits die Kategorisierung und Vereinheitlichung von Gruppen von Menschen rassistisch, nicht erst deren Wertung und Hierarchisierung.
2. Die reine Agententheorie wird zugunsten einer Erklärung durch die sozusagen indirekt verursachte rassismusfördernde Situation des Subjektes und seiner Wahrnehmung innerhalb eines nationalstaatlich organisierten kapitalistischen Staates abgelegt. Es ist nicht die Bourgeoisie oder eine geheime Weltverschwörung eifriger Gesellschaftsmanipulierer, die den Rassismus nährt und entfacht. Es sind die Verhältnisse, in denen wir leben. Namentlich die gesellschaftliche und gesetzliche Organisation im Nationalstaat im Zusammenhang mit dem freien Markt, der Vermögens- und Einkommensverteilung:

Prinzipiell wirkt die soziale Dynamik des Vermögens und des Einkommens. Je mehr Kapital einen Individuum zur Verfügung steht, desto mehr Freiheiten genießt es. Ein hohes, gesichertes Einkommen hebt sein Ansehen, vorallem wenn es sich um redliche, d.h. moralisch positiv besetzte Arbeit handelt. Zusätzlich unterliegt die Arbeit selbst den Regeln des freien Marktes. Abhängig vom jeweiligen Bildungsniveau gibt es für die gesellschaftlichen Schichten ein begrenztes Arbeitsangebot. Die Immigration steigert die Arbeitsnachfrage, was die ImmigrantInnen in einen Konkurrenzkampf verwickelt, der im Übrigen schon zwischen InländerInnen ausgetragen wird. Betrachtet man historische Punkte starker Immigration in bestimmte Nationen, wie beispielsweise Gastarbeitermigration aus der Türkei nach Deutschland in der 50’/60’er Jahren wird jedoch deutlich, dass ImmigrantInnen vorallem jenen Bereich des Arbeitsangebotes abdecken, der kaum von InländerInnen nachgefragt wird, den Niedriglohnsektor: Sie arbeiten als Putzkräfte, Pfegepersonal oder IndustriearbeiterInnen. Mit anderen Worten: ImmigrantInnen verrichten die sozial am niedrigsten bewerteten und materiell am geringsten entlohnten Arbeiten.
Hinzu kommt, dass sie Gäste in dem Land sind und somit nicht gleichberechtigt mit den InländerInnen. Als Mitglied eines Nationalstaates bekommen BürgerInnen Rechte und Pflichten. Menschen, die von einem anderen Staat immigrieren sind keine Mitglieder und werden durch juristische Hürden am Zugang zu bestimmten Dingen wie dem Arbeitsmarkt, den Sozialleistungen, den demokratischen Wahlen oder dem Eigenheim gehindert. Auf Grundlage dieser realen Ungleichbehandlung bildet sich ein imagnierter, doch zugleich real empfundener Schnitt durch die Gesellschaft, eine Wir-gegen-die-Anderen-Mentalität. Jäger (2007) spricht in diesem Zusammenhang von strukturellem Rassismus, einer Rassismus-Form, die von staatlicher Kontrolle durch Ämter und eine diskriminierende Legislatur geprägt ist. An dieser Stelle muss jedoch erwähnt werden, dass Ausländerfeindlichkeit und Rassismus sich nicht zwangsläufig entsprechen, da rassistische Diskurse und Handlungen auch InländerInnen betreffen können (Melter/ Mecheril 2009). In vielen Nationen gibt es Minderheiten, sogenannte ,,ethnische“, oftmals auch als ,,indigen“ oder ,,autochthon“ bezeichnete Anteile der Gesellschaft. Diese werden häufig in gleicher Weise wie Ausländer diskriminiert. Im Übrigen schützt weder Einbürgerung noch Geburtsurkunde vor Rassismus. Eine in München geborene schwarze Deutsche beispielsweise würde von ihren MitbürgerInnen ebenso diskrimiert wie eine gerade aus Afrika angekommene Schwarze. Sie könnte etwa gefragt werden aus welchen Land sie sei, oder für ihr gutes Deutsch gelobt werden, obwohl deutsch ihre Muttersprache ist.

Kritische Rassismustheorie (Robert Miles 2000):
Wie eingangs bemerkt, basiert der Begriff Rasse nicht auf empirisch-biologischer Evidenz sondern er ist ein Konstrukt (im engl. Original ,,racialisation“ ebd. 2000: 24). Diese Rassenkonstruktion oder -konstruktionen basieren auf einer Bedeutungskonstitution: bestimmten real existierenden Merkmalen wie beispielsweise heller Teint, blondes Haar und blaue Augen wird eine Bedeutung zugewiesen. Die empirisch-biologischen Merkmale werden mit imaginären oder ebenfalls realen, in jedem Fall jedoch sozio-historisch konstruierten Eigenschaften wie zum Beispiel Faulheit oder auch Intelligenz vermischt und zu rassischen Signifikaten gebündelt. Die gebündelten Merkmale werden von RassistInnen als unveränderlich, gar menschlich inhärent betrachtet, obwohl das Bündel auch Information zu eindeutig veränderlichen Kategorien, wie zum Beispiel sozialer Klasse oder Sprachkenntnissen enthalten kann. Somit findet eine tendenziell falsche Vereinheitlichung auf Grundlage somatischer Merkmale zur Unterscheidung von Rassen beziehungsweise Ethnien statt, eo ipso wird dem Ganzen eine negative oder positive Bedeutung zugewiesen, was es erst als rassische Abgrenzung tauglich macht.
Darüberhinaus sieht Miles in der Rassenkonstruktion einen dialektischen Prozess. Die Identitätzuweisung anhand somatischer Merkmale ist stets bidirektional, d.h. die Identifikation des Anderen oder auch des Fremden bringt eine Identifikation des Eigenen mit sich und umgekehrt. Das Andere ist das Falsche, Abstoßende und Furchteinflößende. Das Eigene ist dadurch implizit der Default, die Norm. Nichtsdestotrotz besteht ein Kontinuum innerhalb rassistischer Bedeutungskonstitution, eine Abstufung oder auch Hierarchie der Rassen.

Neo-Rassismus (Balibar 1991):
Im post-kolonialen Zeitalter gilt die Einteilung der Menschen in verschiedene Rassen als überholt, oder genauer: als Unterdrückungsmechanismus der weißen Europäer gegenüber den kolonisierten enttarnt. Rassismus wird nicht mehr, wie in den vergangenen beiden Jahrhunderten als Wissenschaft des Menschen anerkannt, da er, wie bereits erwähnt, von der genetischen Forschung nicht verifiziert werden konnte. Insofern präsentiert sich der Begriff heute als Irrlehre, als falsche Ideologie, derer sich niemand öffentlich bekennt. Da jedoch weiterhin rassistische Diskurse und Handlungen in der Gesellschaft zu beobachten sind (Melter/ Mecheril 2009), schlug Balibar vor, den Rassebegriff durch den Kulturbegriff zu ersetzen. Das bedeutet im Wesentlichen den Fokus der Analyse auf die Kultur zu richten, dass also zusätzlich zu den somatischen Merkmalen kulturelle Marker konstitutiv für die Kategorisierung und Hierarisierung von Menschengruppen sind. Kulturelle Marker drücken sich unter Anderem in dem als Norm verstandenen Wertesystem des Individuums aus, seinen Umgangsformen gegenüber Fremden oder auch dem anderen Geschlecht, seiner Kleidung und Sprache. Entlang dieser Konturen lassen sich Trennlinien zwischen Teilen einer Gesellschaft (nach)zeichnen, die ganz ohne Rassentheorie auskommen. Die wahrgenommene, kulturelle Differenz kann analog zu den oben beschriebenen somatischen Merkmalsbündeln einer Bewertung unterzogen werden, welche mehr oder weniger rassistische Diskurse und Handlungen legitimiert. Balibar spricht in diesem Zusammenhang von ,,Kultur-Rassismus“ und ,,Neo-Rassismus“. Als prominentes Beispiel für die Begriffverschiebung von Rasse zu Kultur um gesellschaftliche und individuelle Diskriminierung von als Fremd wahrgenommenen zu denotieren, sei an dieser Stelle auf Samuel Huntingtons viel diskutiertes Werk ,,Kampf der Kulturen“ (Kampf der Kulturen. Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert. 5. Auflage, Siedler bei Goldmann, München 1998) verwiesen.

Literatur:

Egger, Lukas (2016) Ideologiekritik und Ideologietheorie in der Debatte um einen kritischen Rassismusbegriff im deutschen Sprachraum.
Masterarbeit, Universität Wien. Fakultät für Sozialwissenschaften

Balibar, Etienne (1991): Is there a new-Racism? In: Balibar, Etienne; Wallerstein, Immanuel: Race, nation, class. London, New York: Verso. S. 17-28.

Melter, Claus; Mecheril, Paul(2009): Rassismuskritik. Schwalbach/Ts.: Wochenschau Verl. (Reihe Politik und Bildung, 47-48).
Michel Foucault: Dispositive der Macht. Über Sexualität, Wissen und Wahrheit. Merve, Berlin, 1978

Miles, Robert (1991): Rassismus. Einführung in die Geschichte und Theorie eines Begriffs. Hamburg: Argument Verlag.
Miles, Robert (2000): Bedeutungskonstitution und der Begriff des Rassismus, in: Räthzel, Nora (Hg.): Theorien über Rassismus.
Hamburg: Argument Verlag. S.17-34.

MDM – Tablets (iPads) im Unternehmenseinsatz (13.-17.5)

Der technologische Fortschritt ist seit jeher ein Motor des sozialen und strukturellen Wandels in der ganzen Welt. Die Technologie hat Verkehr, Kommunikation und Medizin grundlegend verändert und tut gerade dasselbe mit Bildung, Politik und mit dem Arbeitsumfeld. Die UnternehmensleiterInnen werden sich sowohl der unvermeidlichen Veränderung der Arbeitsdynamik durch neue Technologien als auch der Tatsache bewusst, dass menschliches Können der größte Einzelfaktor ist, der ein Unternehmen voranbringen kann. Keine Technologie veranschaulicht dies besser als mobile Geräte. „Tablets“ sind heute ein fester Bestandteil des Lebens, und die Erwerbstätigkeit bildet da absolut keine Ausnahme. Smartphones gleichermaßen sind schnell zu einem unverzichtbaren Bestandteil für Unternehmen und Arbeitnehmer geworden,  so dass sie effizient auf Dienste und Unterstützung zugreifen können. Die, die häufig unterwegs sind, ebenso wie die räumlich getrennt zusammen arbeiten. Dies wirft natürlich mehrere Probleme auf: den technischen Support, da viele Unternehmen nun Back-End-Unterstützung für eine stark verteilte Belegschaft leisten müssen, einschließlich: Zugangsrechten, Remote lock and wipe bei Verlust oder Kündigung, Backups der firmenbezogenen Daten, Kosten und Verwendung der Geräte und Kostenkontrolle für Roaming-Datenverkehr durch Sperrung unbenötigter, datenhungrige Apps im Ausland. Die Verwaltung dieser räumlich getrennten Arbeitskräfte erfordert eine moderne Unterstützungsinfrastruktur, und man spricht bei diesem Thema von Mobile Device Management, kurz MDM. Es umfasst die Beschaffung, Bereitstellung und Verwaltung von mobilen Geräten, mobilen Anwendungen und PC-Software sowie die Anbindung an Remote-Server wie z.B. SQL-Datenbanken und Cloud Services. Durch die zunehmende Vernetzung und Verbesserung der zu diesem Zweck einsetzbaren Technologien werden „mobile MitarbeiterInnen“ sowohl an IT-Arbeitsplätzen als auch in allen anderen Bereichen zunehmend zur Norm. Tatsächlich wird erwartet, dass die globale mobile Belegschaft bis 2022 von derzeit 1,45 Milliarden auf 1,87 Milliarden steigen wird, laut dem Global Mobile Workforce Forecast von Strategy Analytics.

Aber was macht eine Belegschaft wirklich mobil? Ist es die Entfernung zwischen den Mitarbeitern oder wird sie durch die Art und Weise definiert, wie verbunden die Technologie die Mitarbeiter macht? Tatsache ist, dass sich die Bedeutung von „mobil“ im Zuge des technologischen Fortschritts ständig ändert. Sie kann nicht mehr zuverlässig auf Gruppen angewendet werden, deren einziger Anspruch darin besteht, über verschiedene physische Standorte verteilt und durch Computer über das Internet verbunden zu sein. Mobil zu sein bedeutet nicht nur, die richtigen Geräte und Betriebssysteme auszuwählen. Bei der Umstellung auf Mobilität geht es vielmehr darum, die Transportfähigkeit von Anwendungen, Datensätzen und Diensten über Standorte und Geräte hinweg sicherzustellen. Ein wirklich mobiles Unternehmen im engeren Sinne wird auch alle neuen Datenquellen und Funktionen (z.B. Standort-, Bilderfassungs- und Sensordaten) nutzen, die die Mobilität bietet. Cloud Computing spielt ebenso eine entscheidende Rolle, um dieses Leistungsversprechen zu erreichen. Die Cloud ist das Kernstück, um neue Serviceinnovationen zu ermöglichen. Viele der heute am meisten geschätzten mobilen Dienste, wie Dateisynchronisierung und Freigabe und Streaming von Inhaltsdiensten, gäbe es ohne die Cloud nicht.

Bei all den Vorteilen, die diese neue Mobilität für die Arbeitskräfte mit sich bringt, kann es verwirrend sein, warum nicht mehr Unternehmen mit voller Kraft Mobilitätsprojekte vorantreiben. Tatsache ist, dass es keine leichte Aufgabe ist, ein Unternehmen erfolgreich mobil zu machen, sondern ein langer Weg mit vielen Stolpersteinen. Im Übrigen stellt es eine beträchtliche finanzielle Investition dar. Daher ist der Wandlungsprozess etwas zögerlich, vorallem im konservativer ausgerichteten Wirtschaftsraum Europa. Doch gleichzeitig ist der Trend nicht mehr zu stoppen. Ein mittleres oder großes Unternehmen, das heute nicht auf den Zug aufspringt, wird sich vermutlich in ein paar Jahren in einer misslichen Situation selbst auf die Finger beißen, weit abseits der erfolgreichen, beliebten Branchenspitzen.